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Spendenübergabe – Unternehmerische Verantwortung und bürgerliches Engagement - das Würzburger Unternehmen sePura geht mit gutem Beispiel voran und spendet jeweils 1000,- € an Wärmestube und Bahnhofsmission.

„Spenden statt Geschenke“ - dieses Motto nimmt sich das in der Düngemittelbranche tätige Würzburger Unternehmen sePura GmbH seit seinem Firmenbestehen sehr zu Herzen. So ist es dort bereits seit 14 Jahren Tradition, dass die Mitarbeiter der Geschäftsleitung vor Weihnachten Vorschläge von regional bedürftigen Einrichtungen unterbreiten und anschließend gemeinsam entscheiden, wer die finanzielle Unterstützung am dringendsten benötigt. „Großen Wert legen wir auch darauf, die Spenden persönlich vor Ort zu überreichen“ meint geschäftsführender Gesellschafter Dieter Leimkötter. Umso mehr freute sich Mitarbeiterin Katrin Böse, auch bei den Wirtschaftsjunioren und in der Projektgruppe des Fördervereins der Bahnhofsmission engagiert, über die diesjährige Auswahl ihres Vorschlags.

Am vergangenen Dienstag wurde die Spende in Höhe von je 1000,- € an die Fördervereine der Bahnhofsmission und der Wärmestube überreicht. Beide Einrichtungen der Christophorus-Gesellschaft setzen sich für Menschen ein, die nur unzureichend Beistand in ihrem Lebensumfeld finden und mit ihrer Not daher oft überfordert sind. Da dieser Einsatz ohne die Unterstützung Dritter kaum zu gewährleisten ist, haben die jeweiligen Fördervereine hier besondere Verantwortung übernommen und tragen so wesentlich zum Fortbestand der Hilfeeinrichtungen bei. 

"Menschen die Möglichkeit zu geben, im Miteinander zu erleben, dass sie wichtig sind und dazu gehören, ist ein besonderes Motiv unseres Einsatzes“, so Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Fördervereins Wärmestube e. V. Paul Lehrieder mit Verweis auf ein kürzlich dazu veranstaltetes Schafkopfturnier in der Wärmestube. Die Bahnhofsmission ist unverzichtbar als Hilfestation, bei der Hilfesuchende auch in der Nacht, wenn alle anderen Einrichtungen geschlossen sind, Schutz und Unterstützung finden. Helmut Fries als Vorsitzender sieht hier einen besonderen Grund für das Bestehen des Fördervereins der Bahnhofsmission, der den 24-Stunden-Dienst sichern hilft. „Den Menschen in der Krise, die Frau auf der Flucht nach gerade erfahrener häuslicher Gewalt, Wohnungslose in kalten Winternächten wollen wir nicht alleine lassen und nach Kräften dazu beitragen, dass sie schnellstmöglich den nötigen Schutz und die erforderliche Hilfe erfahren“, so Fries.

Bei diesem Treffen wurde deutlich, wie wichtig unternehmerische Verantwortung und bürgerliches Engagement ist. Hierbei ging das Unternehmen sePura GmbH mit positivem Beispiel voran, in der Hoffnung, damit weitere Firmen motivieren zu können. Ein für alle sehr ermutigendes Treffen…

Katrin Böse / Katharina Samfaß

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